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Wirkstoff:

Povidon-Iod

Darreichung:

Salbe

HAUT

JOD WUNDSALBE® Robugen

Antiseptikum zur Anwendung auf Haut und Wunden

JOD WUNDSALBE® ROBUGEN eignet sich zur Erstversorgung von kleinen, oberflächlichen Wunden und leichten Verbrennungen, zum Beispiel an Ellbogen, Gelenken oder unter Verbänden. Auch bei chronischen Wunden wie Druckgeschwüren oder Unterschenkelgeschwüren bewährt sie sich als zuverlässiges Antiseptikum.

  • Povidon-Jod 10% - bekämpft 99% der relevanten Keime*
  • Kompaktes 15 g Format – ideal für zuhause und unterwegs
  • Rezeptfrei – GKV-verschreibungsfähig mit Festbetrag

Die richtigen Schritte für die Optimale Wundversorgung

Haut reinigen

  • Falls die Wunde verschmutzt ist, sollte sie mit klarem, fließendem Wasser gespült werden. Fremdkörper in der Wunde sollten vorsichtig mit einer Pinzette entfernt werden

Desinfizieren:

  • Um eine Infektion zu vermeiden, sollte die Wunde mit einem Antiseptikum wie JOD WUNDSALBE® ROBUGEN behandelt und im Auge gehalten werden. Treten Schwellungen oder Rötungen auf, sollte ein Arzt hinzugezogen werden. Die Wunde ist z.B. bei den meisten alltäglichen Wunden nach 1-2 Tagen infektionsfrei

Schützen:

  • Die Wunde ist nun sauber und versorgt. Damit das auch so bleibt, sollte die Wunde mit Paraffingaze oder einer geeigneten Wundauflage abgedeckt werden.

Wirkstoff

Wirkt umfassend:

  • Bekämpft 99,9% der bekannten Keime*

Wirkt sanft:

  • Brennt nicht, auch ab jungen Jahren geeignet

Schnell und langanhaltend:

  • Iod und Povidon arbeiten zusammen – sofortige Wirkung

JOD WUNDSALBE ® ROBUGEN ist in folgender Packungsgröße erhältlich:

Packungsgröße PZN
15 g 10320912

Wirkstoff

Povidon-Jod

Zusammensetzung

1 g Salbe enthält 100 mg Povidon-Jod mit einem mittleren Molekulargewicht von Povidon von etwa 40000 und einem Gehalt von 10 % verfügbarem Jod. Sonst. Bestandteile: Macrogol 400, Macrogol 4000, Gereinigtes Wasser.

Anwendungsgebiete

Antiseptikum (keimtötendes Mittel) zur Anwendung auf Haut und Wunden. JOD WUNDSALBE® ROBUGEN wird angewendet zur wiederholten, zeitlich begrenzten Anwendung als Antiseptikum bei oberflächlich geschädigter Haut, z.B. Decubitus (Druckgeschwür), Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür), oberflächlichen Wunden und Verbrennungen, infizierter und superinfizierter Hauterkrankungen.

Gegenanzeige

Nicht anwenden wenn Sie allergisch gegen Jod oder einen der sonstigen Bestandteile von JOD WUNDSALBE® ROBUGEN sind, wenn Sie an einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) oder einer anderen bestehenden (manifesten) Schilddrüsenerkrankung leiden, wenn Sie an der sehr seltenen chronischen Hautentzündung Dermatitis herpetiformis Duhring erkrankt sind, wenn bei Ihnen eine Strahlentherapie der Schilddrüse mit Jod (Radiojodtherapie) geplant oder durchgeführt worden ist (bis zum Abschluss der Behandlung).

Schwangerschaft und Stillzeit

Während der Schwangerschaft und Stillzeit nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes und äußerst beschränkt anwenden. In diesem Fall ist eine Kontrolle der Schilddrüsenfunktion beim Kind erforderlich. Die zufällige Aufnahme von JOD WUNDSALBE® ROBUGEN durch den Säugling mit dem Mund an der Brust der stillenden Mutter muss unbedingt vermieden werden.

Nebenwirkungen

Sehr selten Fälle von Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, z.B. kontaktallergische Reaktionen vom Spättyp, die sich in Form von Jucken, Rötung, Bläschen o.ä. äußern können. Sehr selten wurde über eine Beteiligung anderer Organe berichtet.
Eine nennenswerte Jodaufnahme kann bei längerfristiger Anwendung von JOD WUNDSALBE® ROBUGEN auf ausgedehnten Wund- und Verbrennungsflächen erfolgen. Sehr selten können Patienten mit Schilddrüsenerkrankungen in der Vorgeschichte eine Schilddrüsenüberfunktion (jodinduzierte Hyperthyreose), zum Teil mit Symptomen wie z. B. Pulsbeschleunigung oder innere Unruhe, entwickeln. Nach Anwendung größerer Mengen von Povidon-Jod-haltigen Arzneimitteln (z. B. bei der Verbrennungsbehandlung) ist das Auftreten von (zusätzlichen) Elektrolyt- und Serumosmolaritäts-Störungen, einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion sowie Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose) beschrieben worden.

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Quellen

*Povidon-Iod verfügt über ein breites antimikrobielles Wirkungsspektrum und ist gegen zahlreiche humanpathogene Mikroorganismen wirksam. Laboruntersuchungen (In-vitro-Studien) zeigen, dass ausgewählte Erreger, darunter Staphylococcus aureus (einschließlich MRSA), Streptococcus pyogenes, Candida albicans, Escherichia coli und Pseudomonas aeruginosa, innerhalb von 30 Sekunden um mehr als 99,9 % reduziert werden können.

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